Die Fluglärmkommission Berlin-Schönfeld ist wichtig, denn die Lichtenrader Bürgerinnen und Bürger sind von ihrer Arbeit direkt betroffen.

Auf der Website der Kommission heißt es: "Die Fluglärmkommission berät die Genehmigungsbehörde sowie das Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung und die Flugsicherungsorganisation über Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge. Die Kommission ist berechtigt, der Genehmigungsbehörde, dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung sowie der Flugsicherungsorganisation Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen Fluglärm oder zur Verringerung der Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge in der Umgebung des Flugplatzes vorzuschlagen."

Anstatt diese Gestaltungsmöglichkeiten wahrzunehmen nimmt das Bezirksamt an den Sitzungen nicht teil oder schickt Vertreter, während andere Gemeinden ihre BürgermeisterInnen entsenden.

Dies ging aus einer Mündlichen Anfrage des Lichtenrader Bezirksverordneten Patrick Liesener hervor. Der Zuständige Stadtrat Oliver Schworck (SPD) antwortete: "An der Sitzung am 28.02.2018 konnte ich als Vertreter des Bezirkes in der Fluglärmkommission wegen dringender anderer Termine nicht teilnehmen. Urlaubsbedingt konnte auch mein Vertreter in der der Fluglärmkommission der
Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes,..., diesen Termin nicht wahrnehmen. An der Sitzung der Fluglärmkommission am 3.07.2018 hat mein Vertreter teilgenommen."

"Wir haben bereits im letzten Wahlprogramm gefordert, dass die Fluglärmkommission Chefinnensache werden muss! Wir werden das nun vehement von der Bezirksbürgermeisterin einfordern!" - Patrick Liesener

Es muss sichergestellt werden, dass insbesondere die Nachtflüge Lichtenrade nicht belasten. Das muss Chefsache sein. Deshalb soll der Bezirk zukünftig immer durch die Bezirksbürgermeisterin in der Fluglärmkommission vertreten werden.

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