Am Borsigturm in Tegel, in Falkensee oder an den Gropius-Passagen in Neukölln sind Ladestationen für E-Bikes zu finden, nicht aber hier im Bezirk. Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg ersucht daher das Bezirksamt, an zwei oder drei Stellen solche Ladestationen zu initiieren oder selbst einzurichten.

„Wir haben bereits vom Bezirksamt signalisiert bekommen, dass es einem solchen Angebot positiv gegenübersteht“, freut sich der CDU-Verordnete Patrick Liesener.
Gründe für E-Bike Ladestationen, gegebenenfalls auch als Kombi Stationen für E-Bikes und E-Autos, gibt es genug. „Mit einem Elektrofahrrad kann man weitere Strecken zurücklegen, was anregen dürfte, dieses Verkehrsmittel zu nutzen“, erläutert der Christdemokrat Patrick Liesener.

Auch für Radtouristen sei ein solches Angebot sehr interessant, meint die CDU Fraktion, weshalb sie in einem weiteren Antrag für die März Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung den Radtourismus im Bezirk ankurbeln will. Dazu könnte das Informationsangebot für Fahrradtouristen ausgebaut werden. „Das könnte durch eine eigene Homepage, Auftritte in den sozialen Medien und durch Flyer erfolgen“, so der Verordnete Patrick Liesener.

„Vorbild ist unser Nachbarbezirk Steglitz-Zehlendorf. Er hat gemeinsam mit visitBerlin und der Stadt Potsdam das Portal www.tourismus-suedwest.berlin auf die Beine gestellt, mit begleitenden Angeboten. So gibt es geführte Touren, Karten für Routen als Pocketflyer oder digital als GPX-Datei und kleine Hinweisschilder im Straßenland“ Patrick Liesener

„Tempelhof-Schöneberg hat mindestens so viel zu bieten wie unser Nachbarbezirk. Also warum nicht auch hier Routen bereitstellen“, fragt Patrick Liesener. Schließlich handele es sich um ein wachsendes Segment.

„Mit dem Radweg Berlin-Leipzig haben wir bereits beste Voraussetzungen, den Fahrradtourismus in unserem Bezirk auszubauen. Auch eine Kooperation mit dem Kreis Teltow-Fläming wäre denkbar und wünschenswert.“

Vorheriger Beitrag