Über Twitter hatte sich ein engagierter Radfahrer an die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung gewandt, man möge sich bitte den Radweg am Bahnhof Südkreuz persönlich ansehen, der sei besonders am Sonntag zugeparkt.

Dieser Einladung folgten die SPD, die Grünen und die CDU. Es herrschte schnell Einigkeit, es müsse gehandelt werden.

Mit vor Ort waren auch viele Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg.

Tatsächlich parkten zur Zeit der Besichtigung acht Fahrzeuge auf dem Radweg, auf der gegenüberliegenden Seite zwischen den Bäumen parkten drei Fahrzeuge, die dadurch die Hälfte des Radweges einnahmen (siehe Bild).

Es entstand ein gemeinsamer Antrag mit den folgenden Forderungen:

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, sich bei den zuständigen dafür einzusetzen, den Radweg auf der Wilhelm-Kabus-Straße zwischen Tempelhofer Weg und Eisenbahnbrücke durch die folgenden Maßnahmen gegen Falschparker zu sichern:

Fahrtrichtung Nord:

  1. Errichtung von Leitboys auf der bereits bestehenden Fahrbahnmarkierung zwischen Radfahrstreifen und KFZ-Fahrbahn
  2. Grüne Einfärbung des Radweges.
  3. Ein zusätzliches Radweg-Schild an der Laterne kurz vor der Einfahrt zum Hildegard-Knef-Platz.

Fahrtrichtung Süd:

Durchgehende Abgrenzung des Hochbordradwegs durch jeweils querstehenden Fahrradbügel zwischen den Bäumen

Ich wünsche mir das die Forderungen des Antrags zügig umgesetzt werden und die Radfahrer ihren Weg wieder sicher nutzen können! - Patrick Liesener

Der Antrag soll in der BVV-Sitzung am 20. März 2019 beschlossen werden.

Antrag: Radwege am Bahnhof Südkreuz baulich gegen Falschparker sichern

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag