Im Jahr 2016 wurde ich erneut in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg gewählt. Über die Hälfte der Wahlperiode ist um und es ist Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen.

Meine Bilanz in Zahlen:

Meine Initiativen für Lichtenrade:

Als Lichtenrader Bezirksverordnete setzen sich Christian Zander, Hagen Kliem und ich uns besonders für unseren Ortsteil ein. Jeder von uns setzt dabei andere Schwerpunkte und deckt andere Themenbereiche ab. Hagen Kliem kümmert sich als Sportpolitiker beispielsweise um die Halker Zeile. Die Übersicht meiner Arbeit ist deshalb nur ein Auszug unserer gesamten Tätigkeit. Einen Vollständigen Überblick finden Sie bei der CDU-Fraktion.

Stadtentwicklung

Ich versuche die alte Lichtenrader Postagentur vor dem Verfall zu retten. Mein Antrag befindet sich im Moment noch in der Beratung und wird hoffentlich erfolgreich sein.

Ebenfalls erfolgreich waren wir in einer anderen Sache. Die SPD plante die Verlängerung der B101 durch das Naturschutzgebiet Marienfelder Feldmark. Zum Glück konnte die CDU-Fraktion gemeinsam mit Anwohnern und Initiativen dieses Vorhaben stoppen. Der Antrag wurde zurückgezogen.

Dresdner Bahn

Das Eisenbahnbundesamt hat die ebenerdige Streckenführung der Dresdner Bahn genehmigt. Davon sind wir enttäuscht, denn wir haben immer für die Tunnellösung gekämpft. Nun geht es darum die Auswirkungen abzumildern.
Leider wird der historische Bahnhof verschwinden und mit ihm der markante Schriftzug "Lichtenrade" auf dem alten Bahnhofsgebäude. Dieser soll nun an anderer Stelle angebracht werden.
Neben dem Schriftzug ist auch die Zukunft des Lichtenrader Wochenmarktes auf dem Pfarrer-Lütkehaus-Platz ungewiss, weshalb sich Christian Zander, Hagen Kliem und ich für einen neuen Standort an der alten Mälzerei einsetzen.

Radverkehr

Uns sind Fahrradfahrer wichtig, auch wenn häufig anderes behauptet wird. Deswegen habe ich mich erfolgreich für mehr Fahrradständer im Nahariyaquartier (Ecke Groß-Ziethener-Straße/Krontalstraße) eingesetzt. Das Bezirksamt blockiert aber die Umsetzung.
Jedes Jahr wächst leider der Radweg Alt-Lichtenrade zu, aber immerhin konnte mein Antrag "Radweg Alt-Lichtenrade freischneiden" zeitweilig für eine Verbesserung sorgen.
Mein größtes und leider zuerst von Rot-Grün abgelehnte Projekt, eine Rad- und Fußwegverbindung entlang des Lichtenrader Grabens zu entwickeln, scheint nun doch Realität zu werden, nachdem die SPD umgeschwenkt ist. Besser spät, als gar nicht.

Verkehr

Der viele Pendelverkehr belastet Lichtenrade stark. Die CDU-Fraktion kämpft deswegen für eine Verlängerung der U6 über Alt-Mariendorf bis zur Stadtgrenze nach Lichtenrade. Zusätzlich könnten andere Maßnahmen für Entspannung sorgen z.B. die Ausweitung von Car-Sharing-Angeboten oder die von mir beantragte Gebietsausweitung des BerlKönigs. Leider liegen alle diese Dinge beim Senat und der interessiert sich nur mäßig für die Außenbezirke.

Nicht nur Staus machen Straßen schwer befahrbar, Schlaglöcher oder Fahrbahnabsenkungen tun dies ebenfalls. Ich setzte mich deswegen für die Instandsetzung der Kreuzung Kettinger Straße/Fontanestraße und die Beseitigung der Schäden in der Lützowstraße ein.

Im Sinne der Verkehrssicherheit kann es aber auch angebracht sein, wenn alle langsamer fahren.
Die Verkehrsberuhigung auf der Strecke Löptener Straße - Mellener Straße Richtung Bahnhofstraße funktioniert beispielsweise nicht, weshalb das Bezirksamt von mir aufgefordert wurde, weitere Maßnahmen zu prüfen. Ebenso setzte ich mich für die Dialog Displays am Töpchiner Weg ein.

Sicherheit und Ordnung

Sicherheit und Ordnung sind ein Kernanliegen der Union. Nach einem Messerangriff am S-Bahnhof Schichauweg wollte die CDU-Fraktion die Sicherheit durch zusätzliche Beleuchtung erhöhen. Der Grünzug am Schichauweg wird weiterhin dunkel bleiben, denn die grüne Stadträtin sieht keinen Anlass zur Verbesserung.

Leider halten sich auch in Lichtenrade nicht alle Menschen an die Regeln und Gesetze. Deshalb habe ich eine Aufräumaktion gestartet und zusammen mit meinen BVV-Kollegen illegale Plakate entfernt, nachdem das Amt untätig blieb.

Unser Gemeinschaftshaus

Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade bildet das kulturelle und gesellschaftliche Herz des Ortsteils. Damit sich die Besucherinnen und Besucher dort wohl fühlen können, haben Christian Zander, Hagen Kliem und ich gefordert, die Lüftung und Heizung zu erneuern, einen festangestellten Medienwart einzustellen und für eine funktionierende Koordination von Veranstaltungen zu sorgen.
Außerdem sollte ein Sanierungskonzept erstellt werden, welches eine zeitgemäße Ausstattung des Foyers, eine zeitgemäße Veranstaltungstechnik sowie sanierte Toiletten enthalten sollte. Wie sie vielleicht mitbekommen haben, konnten wir immerhin Teilerfolge erzielen.

Übrigens, der große Veranstaltungssaal im Gemeinschaftshaus wird auf Vorschlag der CDU-Fraktion nach dem ehemaligen Bürgermeister und Lichtenrader-Original Wolfgang Krueger benannt. Vielen in unserem Ortsteil ist er noch ein Begriff und alle anderen sollen sich, durch die Benennung, an ihn und seine Verdienste erinnern können.

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