Nach Schätzungen der Umweltverwaltung bleiben täglich etwa 55 Tonnen Hundekot auf den Gehwegen Berlins zurück. Die Hundehaufen verschandeln dabei nicht nur das Stadtbild, sondern können auch für Fußgänger unangenehme Folgen haben, die jeder kennt.

Damit weniger Kot auf den Straßen landet und mehr in den Mülltonnen, fordert die CDU Fraktion Tempelhof-Schöneberg die weitere Errichtung von sogenannten Dog Service Stations in den südlichen Ortsteilen des Bezirks (Lichtenrade, Mariendorf und Marienfelde). Die bisher errichteten Dog Service Stations befinden sich alle in den nördlichen Ortsteilen von Tempelhof-Schöneberg.

Der Lichtenrader Bezirksverordnete Patrick Liesener erklärte den Grund für den Antrag folgendermaßen:

Hundebesitzer müssen ihrer Entsorgungspflicht nachkommen und wir wollen gerne dabei helfen, dass das einfacher wird. Bei der Dog Service Station können sich Hundehalter kostenlos umweltfreundliche Papiertüten für die Entsorgung mitnehmen und nach Gebrauch auch direkt wieder in der Dog Service Station entsorgen. Das ist ein tolles Angebot!

Für den Bezirk entstehen keine zusätzlichen Kosten, da die Errichtung der Dog Service Stations und der Betrieb durch die Bereitstellung von Werbeplätzen, für die Wall AG, ausgeglichen werden kann.

Vor der Abstimmung über den Antrag in der kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung gab sich Patrick Liesener optimistisch, „Ich würde mich freuen, wenn alle Fraktionen den Antrag unterstützen, denn Hundebesitzer gibt es überall im Bezirk und wir sollten allen gleichermaßen unter die Arme greifen. Die Verschmutzung von Gehwegen durch Hundekot ist eben kein rein innerstädtisches Problem.

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