Zusammen mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Franziska Schneider, kämpft der Lichtenrader Bezirksverordnete Patrick Liesener für mehr Barrierefreiheit. Der Bezirksverordnete hatte die Beauftragte auf zwei Querungsstellen auf dem Mittelstreifen des Lichtenrader Dammes hingewiesen, die nicht über abgesenkte Bordsteine verfügen.

Franziska Schneider ließ die Stelle daraufhin von Ihrem Kooperationspartner Agnes e.V. prüfen. Ergebnis: Die genannte Querungsstelle soll der AG Barrierefreier Verkehrsraum für die Aufnahme in die Prioritätenliste vorgeschlagen werden. Es ist also zu hoffen, dass die beiden Übergänge (etwa in der Höhe Lichtenrader Damm 254) in den kommenden Jahren abgesenkt werden und dadurch wieder von allen uneingeschränkt genutzt werden können.

Ich freue mich sehr über diesen kleinen Erfolg und hoffe, dass das Land Berlin den Bezirken in den kommenden Jahren ausreichende Mittel zur Verfügung stellt, damit möglichst viele Wege im Bezirk barrierefrei gestaltet werden können.

Insgesamt sind im Bezirk noch 3.000 Querungsstellen abzusenken, dazu kommen noch etwa 10.000 Stellen für taktile Leitsysteme.

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