Zum Volkstrauertag legt die CDU-Lichtenrade jährlich ein Gesteck am Gedenkkreuz in der Wittelsbacher Straße nieder und immer wieder ist dabei aufgefallen, dass kaum jemand den Gedenkort kennt. Ein Umstand, der für den Lichtenrader Bezirksverordneten Patrick Liesener nicht länger hingenommen werden konnte.

Mit einem Antrag ersucht er das Bezirksamt, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Teltow-Fläming am Mauerweg einen Hinweis auf das Gedenkkreuz in der Wittelsbacher Straße zu errichten. Auf dem Titelbild ist der Patrick Liesener mit seinem Lichtenrader Kollegen Hagen Kliem zu sehen, die beiden befinden sich an der Stelle auf dem Mauerweg, an der einmal der Wegweiser stehen soll.

Das Kreuz war für den Mauertoten Horst Kullack errichtet worden. Er war 1972 bei einem Fluchtversuch nach Lichtenrade von Grenzsoldaten tödlich verletzt worden.

Ich denke die Passanten auf dem Mauerweg wären dankbar, wenn sie an der Stelle nicht mehr unwissend vorübergehen müssen, sondern erfahren, dass sich nur 80 Meter entfernt ein Gedenkort befindet.

Bericht der Lichtenrader Internetzeitung

Text BVV-Antrag
Weitere Informationen zu Horst Kullack

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